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Vier Premium-Mähroboter im SGS-Test 2026

SGS hat vier Premium-Mähroboter aus dem Fachhandel in zwölf praxisnahen Tests. Kress EyePilot erzielte dabei mit 4,5 von 5 Punkten die höchste gewichtete Gesamtwertung.

Warum genau diese vier Premium-Mähroboter?

Der Markt für Mähroboter ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Gartenbesitzer können heute aus einer Vielzahl etablierter Marken, neuer Anbieter und Handelsmarken wählen, die über Baumärkte und Online-Marktplätze vertrieben werden.

Der SGS-Vergleich konzentriert sich auf vier hochentwickelte Mähroboter aus dem Fachhandel. Sie sind im Premiumsegment angesiedelt und richten sich an Gartenbesitzer, die Wert auf fortschrittliche Technologie, kompetente Beratung, bei Bedarf eine professionelle Installation sowie zuverlässigen Service nach dem Kauf legen.

Der Vergleich betrachtet damit gezielt vier leistungsstarke Modelle aus dem Fachhandel – und ist kein umfassender Marktvergleich über sämtliche Preisklassen und Vertriebswege hinweg.

Wie SGS den Vergleich durchführte

Positec Technology, das Unternehmen hinter Kress, beauftragte SGS-CSTC Standards Technical Services – Teil von SGS, dem weltweit führenden Unternehmen für Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsdienstleistungen – mit dem Vergleich von vier Mährobotern mit Zweiradantrieb unter definierten Testbedingungen.

Die Tests fanden vom 10. Februar bis zum 17. März 2026 in Sitges, Spanien, statt. SGS untersuchte zwölf Leistungsbereiche, die jeweils auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet und entsprechend ihrem Anteil am Gesamtergebnis gewichtet wurden. Die Ergebnisse sind im Prüfbericht SHES260200276672 dokumentiert, der am 12. Mai 2026 veröffentlicht wurde.

Im SGS-Bericht werden die drei Wettbewerbsprodukte ausschließlich als Muster A, B und C bezeichnet. Zur besseren Lesbarkeit werden sie in diesem Artikel als Mäher A, Mäher B und Mäher C bezeichnet.

Bei der Untersuchung handelte es sich um einen vergleichenden Leistungstest – nicht um eine Produktsicherheitszertifizierung oder eine Garantie dafür, dass die gleichen Ergebnisse in jedem Garten erzielt werden.

Das Ergebnis

Kress EyePilot erzielte mit 4,5 von 5 Punkten die höchste gewichtete Gesamtwertung. Mäher C folgte mit 3,8 Punkten, Mäher B mit 3,7 Punkten und Mäher A mit 2,5 Punkten.

MäherGewichtete Bewertung
Kress EyePilot4,5 von 5
Mäher C3,8 von 5
Mäher B3,7 von 5
Mäher A2,5 von 5
Das Ergebnis

Das Gesamtergebnis basiert auf der konstant starken Leistung über das gesamte Testspektrum hinweg und nicht auf einer einzelnen herausragenden Kategorie. In der veröffentlichten Bewertungstabelle erzielte Kress in 11 von 12 Testbereichen die höchste oder gemeinsam höchste Punktzahl. Lediglich bei der Bewertung von App und Benutzeroberfläche lag Mäher B vorn – die einzige Kategorie, in der Kress nicht die höchste Bewertung erreichte oder sich diese mit einem Wettbewerber teilte.

TestbereichGewichtKressABC
Ersteinrichtung5%4333
Automatische Kartierung10%40*33
Manuelle Kartierung5%4444
Professionelle Kartierung5%5432
Statische Hindernisse erkennen/meiden12.5%5134
Dynamische Hindernisse erkennen/meiden7.5%5454
Selbstständige Befreiung5%4143
Sackgasse10%4124
Navigation zwischen Mähzonen5%5514
Pfadgenauigkeit15%5555
Wiederherstellung nach Signalverlust10%4143
App & Benutzeroberfläche10%4354
Bewertungen nach Testbereich

Wo Kress den Unterschied machte

Mapping und Einrichtung

Kress erzielte bei der Ersteinrichtung und der automatischen Kartierung die besten Ergebnisse und erhielt auch für die professionelle Kartierung die Höchstpunktzahl. Bei der manuellen Kartierung lagen hingegen alle vier Systeme mit jeweils 4 von 5 Punkten gleichauf.

Diese Unterschiede sind relevant, denn eine präzise Karte legt fest, wo der Mähroboter arbeiten soll – und welche Bereiche er meiden muss. Die automatische Kartierung kann den Einrichtungsaufwand für den Besitzer deutlich reduzieren. Die professionelle Kartierung wiederum ermöglicht es geschulten Fachhändlern und Installateuren, auch komplexe Gärten oder Grundstücke mit mehreren Rasenflächen präzise einzurichten.

Hindernisse im Garten

Im Test mit statischen Hindernissen erzielte Kress die Bestnote von 5 von 5 Punkten, gefolgt von Mäher C mit 4, Mäher B mit 3 und Mäher A mit 1 Punkt. Getestet wurde mit kleinen, mittelgroßen und großen Objekten. Bewertet wurden das Umfahren der Hindernisse, mögliche Berührungen, unnötige Fahrbewegungen sowie die Größe der ungemähten Bereiche rund um das jeweilige Objekt.

Im Test mit beweglichen Hindernissen erreichten Kress und Mäher B gemeinsam die höchste Bewertung. SGS untersuchte dabei, wie die Mähroboter auf eine sich bewegende Person reagierten: ob sie einen Kontakt vermieden, bei Bedarf verlangsamten oder anhielten und anschließend den Mähvorgang fortsetzten, ohne unnötig große Bereiche auszulassen. Gegenstand dieses Tests war das Navigationsverhalten der Mähroboter, nicht die Produktsicherheit.

Selbstständige Befreiung und anspruchsvolle Navigation

Drei Tests untersuchten Situationen, die den autonomen Mähbetrieb im Alltag häufig unterbrechen können: die selbstständige Befreiung aus einer engen Anordnung von Gartenmöbeln, das Ein- und Ausfahren in eine schmale Sackgasse sowie der Wechsel zwischen verschiedenen Rasenflächen durch eine S-förmige Kiespassage.

Den veröffentlichten Ergebnissen zufolge belegte Kress bei der selbstständigen Befreiung gemeinsam mit Mäher B den ersten Platz, bei der Sackgassennavigation gemeinsam mit Mäher C und bei der Navigation zwischen verschiedenen Rasenflächen gemeinsam mit Mäher A. Diese Ergebnisse sind besonders praxisrelevant: Kann sich ein Mähroboter nicht selbstständig aus schwierigen Situationen befreien oder zuverlässig zwischen verschiedenen Mähbereichen wechseln, kann der Mähvorgang vorzeitig unterbrochen werden und ein Eingreifen des Besitzers erforderlich sein.

Spurgenauigkeit

In der Spurgenauigkeit – der am stärksten gewichteten Kategorie des Tests – erzielten alle vier Mähroboter die Bestnote von 5 von 5 Punkten. SGS bewertete dabei die Gleichmäßigkeit des Schnittbilds, ausgelassene Rasenbereiche sowie die Präzision und Geradlinigkeit der Mähbahnen auf einer hindernisfreien Fläche. Da alle vier Modelle hier die volle Punktzahl erreichten, hatte diese Kategorie keinen Einfluss auf die endgültige Rangfolge.

Signalverlust

Im Test bei eingeschränktem GNSS-Empfang wurde untersucht, ob die Mähroboter ihren Betrieb zuverlässig fortsetzen konnten. SGS bewertete dabei unter anderem Betriebsunterbrechungen, ausgelassene Mähbereiche, die Effizienz sowie die Ausrichtung des Mähmusters. Kress und Mäher B erzielten mit jeweils 4 von 5 Punkten gemeinsam die höchste veröffentlichte Bewertung, gefolgt von Mäher C mit 3 Punkten und Mäher A mit 1 Punkt.

App und Bedienung

Bei App und Benutzeroberfläche lag Mäher B mit 5 von 5 Punkten vorn. Kress und Mäher C erreichten jeweils 4 Punkte, Mäher A 3 Punkte. SGS bewertete Einrichtung, Installationsführung, Kartierung, Bearbeitung, Mähersteuerung, Reaktionsgeschwindigkeit und Konnektivität.

Was Käufer daraus mitnehmen können

Der Vergleich bedeutet nicht, dass die Mähleistung auf freien Rasenflächen unwichtig ist. Vielmehr zeigt er, dass sich die vier Premium-Mähroboter allein durch ihre Spurgenauigkeit auf offenen Flächen kaum voneinander unterscheiden: In dieser Kategorie erreichten alle Systeme die maximale Punktzahl.
 
Deutlichere Unterschiede zeigten sich bei Aufgaben, die darüber entscheiden, wie selbstständig ein Mähroboter in komplexeren Gärten zurechtkommt. Käufer sollten daher die Gegebenheiten ihres eigenen Gartens berücksichtigen – ebenso wie die Qualität der Kartierung und Hinderniserkennung, den möglichen Bedarf an einer professionellen Installation sowie den Service durch einen Fachhändler vor Ort.

Innerhalb des SGS-Testaufbaus erzielte Kress EyePilot das stärkste Gesamtergebnis. Kress führte oder teilte die Bestwertung in nahezu allen Testbereichen und erreichte gleichzeitig die volle Punktzahl bei der Spurgenauigkeit. Diese Breite der Leistung führte zur Gesamtwertung von 4,5 von 5 Punkten.

Sehen Sie sich den vollständigen Vergleichstest an

Das vollständige Video zeigt alle vier Mäher in denselben Testszenarien. Der SGS-Bericht dokumentiert Methodik, Bewertungen und Gewichtung des Gesamtergebnisses.

Über SGS

SGS ist das weltweit führende Unternehmen für Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsdienstleistungen.
Mit mehr als 2.500 Laboren und Niederlassungen in 115 Ländern, über 100.000 Mitarbeitenden und mehr als 145 Jahren Erfahrung verfügt SGS über eine umfassende globale Expertise.

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Häufig gestellte Fragen

Welcher Mäher erzielte die höchste SGS-Gesamtwertung

Kress EyePilot erzielte mit 4,5 von 5 Punkten die höchste gewichtete Bewertung. Mäher C erreichte 3,8 Punkte, Mäher B 3,7 Punkte und Mäher A 2,5 Punkte.

Hat Kress in jedem Test die höchste Punktzahl erreicht

Nein. In mehreren Kategorien lagen die Mähroboter gleichauf, und bei der Spurgenauigkeit erreichten alle vier Modelle die volle Punktzahl. In der Kategorie „App und Benutzeroberfläche“ erzielte Mäher B die höchste Bewertung. Kress erreichte dennoch in 11 von 12 Kategorien die höchste bzw. gemeinsam höchste ausgewiesene Punktzahl.

Wer hat den Vergleich beauftragt und durchgeführt

Positec Technology, das Unternehmen hinter Kress, beauftragte den Vergleichstest. SGS-CSTC Standards Technical Services führte die Tests durch und veröffentlichte den Bericht SHES260200276672.

Was wurde im Vergleich getestet?

Die zwölf Testbereiche umfassten die Ersteinrichtung, automatische Kartierung, manuelle Kartierung, professionelle Kartierung, Erkennung statischer und beweglicher Hindernisse, selbstständige Befreiung aus schwierigen Situationen, Navigation in Sackgassen, Navigation zwischen verschiedenen Zonen, Spurgenauigkeit, Wiederherstellung nach Signalverlust sowie App und Benutzeroberfläche.

Garantiert das Ergebnis die gleiche Leistung in jedem Garten?

Nein. Die Bewertungen beschreiben, wie die getesteten Mäher unter den definierten SGS-Vergleichsbedingungen abgeschnitten haben. Gartengestaltung, Installation, Signalverfügbarkeit, Softwareversionen und Betriebsbedingungen können die Ergebnisse in der Praxis beeinflussen.

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